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Eden Blog

Die Umsetzung der Stellenmeldepflicht

Mai 23, 2018 1:43 pm

Ab dem 1. Juli wird die Masseneinwanderungsinitiative  und der neue Verfassungsartikel 121a BV von den kantonalen RAV umgesetzt. Dieser dient dem Schutz von stellensuchenden Personen in der Schweiz. Fortan müssen offene Stellen in Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von 8 Prozent und mehr der zuständigen Stelle der öffentlichen Arbeitsvermittlung gemeldet werden. Ab dem 1. Januar 2020 wird diese Schwelle auf 5 Prozent gesenkt. Die Arbeitslosenquote basiert auf der Arbeitsmarktstatistik des SECO.

Zunächst haben Stellensuchende, die beim RAV gemeldet sind, die Möglichkeit sich auf die ausgeschriebenen Stellen zu bewerben. Erst fünf Tage nach deren Publikation dürfen Arbeitnehmer/-innen aus dem Ausland rekrutiert werden. Die ausgeschriebenen Stellen werden auf einem bereits bestehenden Online Portal veröffentlicht und das RAV kann währenddessen den Arbeitgebern Vermittlungsvorschläge unterbreiten.  Der Arbeitgeber ist verpflichtet, geeignete Kandidaten einzuladen und muss dem RAV mitteilen, ob diese ausgewählt worden sind oder die Stelle weiterhin offen ist. Widerhandlungen gegen die Meldepflicht können mit einer Busse von bis zu 40’000 CHF geahndet werden. Der Bundesrat hat am 23. Mai 2018 die Liste der meldepflichtigen Berufsarten definitiv festgelegt. Diese ist auf arbeit.swiss einsehbar. Darunter fallen zurzeit 19 Berufsarten, so etwa Marketing- und PR-Fachleute, diverse Berufe der Baubranche sowie Küchen- und Servicepersonal.

Die 24h Seniorenpflege fällt nicht unter diese Schwelle; ganz im Gegenteil besteht sogar eher ein Mangel an Haushalts- und Pflegefachpersonal.

Eden Home Care rekrutiert Fachkräfte aus der Schweiz und vorwiegend aus Ungarn für Privathaushalte. Besonders das System der Pendelmigration mit wechselnden Arbeitskräften hat sich recht gut etabliert und findet hohen Anklang bei betagten Personen, die Sicherheit im Alltag benötigen und mit dem täglichen Haushalt überfordert sind. Man darf von einer glücklichen Win-Win-Situation sprechen, die vor allem die überforderten Pflegeheime entlastet. Für die meisten Pflegerinnen aus Osteuropa ist es eine willkommene Möglichkeit, drei bis sechs Monate jährlich in der Schweiz arbeiten zu können. Diese Einkommensquelle ermöglicht manchen davor im Haushalt tätigen Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren einen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Dabei können sie dank des überdurchschnittlichen Verdiensts auch mit einem Teilpensum weiterhin ihren Lebensmittelpunkt im Herkunftsland beibehalten. Im Gegenzug profitieren Senioren in der Schweiz vom Angebot des betreuten Wohnens zu fairen Preisen. Diese Art der Seniorenpflege zuhause wird von einem grossen Teil schweizerischen Bevölkerung befürwortet und es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Politik dafür einsetzen wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie auf www.edenhomecare.ch